Icon Design - Teil 1

von Fries Websolutions

Mit der Gestaltung von Icon-Symbolen kommen wir kaum noch vorbei, auch die Software-Entwickler brauchen die, um auch die eigenen Programme kenntlich zu machen. Die Webmaster können mit Favicons: die URLs bebildern, oder die Navigation doch anschaulicher gestalten.

Es ist eigentlich egal, mit welchem Programm wir unsere Icons entwerfen, denn die meisten Icon-Editoren bringen so viele Funktionen schon mit, dass die Programme, wie zum Beispiel: Photoshop jetzt doch selten benötigt werden. Für den Apple können wir zum Beispiel die Shareware Iconographer empfehlen und für Windows ist Art Icons Pro , zum Beispiel eine gute Wahl.

Aber grundsätzlich gilt: Bilder werden doch schneller interpretiert ,als Texte, dabei benötigen sie für die Darstellung auch weniger Platz Bei der Kombination mit einem Text, da sind Bilder doch am einprägsamsten. Diesen Trick haben sich viele bekannte Symbole zu nutze gemacht. Die dazugehörige Legende ist nach dem zweiten, oder auch dritten Klick eigentlich überflüssig, denn das Symbol wird behalten und intuitiv auch erkannt.

Aber vor Überlegung zu Art und Aussehen, da gibt es doch Einschränkungen zu beachten. Die Windows-Icons sind 32x32 Pixel groß, die kleinere Form für Listendarstellung nur 16x16 Pixel. Das Format wird für das Favicon genutzt. Denn mit dem wird sich die URL-Leiste und der Bookmark-Eintrag passend zur Seite illustrieren lassen.

Doch die Apple Programm-Icons können schon mit dem: OS X 128x128 Pixel groß sein, aber das Favicon unterliegt auch den gleichen Einschränkungen der Windows-Plattform. Hier finden wir eine schöne Sammlung von Favicons: Favicon-Patchwork Seite.

Für die Farbtiefe bei Favicons brauchen wir immer noch: 256 Farben (8 Bit). Doch Icons für Windows- oder Macprogramme können schon mit fast allen Rechner, auf 24 Bit oder 32 Bit Farbtiefe zurückgreifen und das lässt auch komplexe Farbmuster zu. Aber es schadet nicht, das wir nur mit sowenig Farben wie nötig arbeiten. Die älteren Rechner, mit einer schwachen Grafikkarte, werden es uns danken.

Bei der Wahl der Zeichenwerkzeuge gibt es Einschränkungen, denn nur vertikale und horizontale Linien eignen sich. Bei schrägen Linien sollten wir: 45 Grad Winkel wählen, denn das Problem liegt hier in der unschönen Treppchen-Bildung. Das lässt sich mit manchen Programmen, über Anti-Alias-Funktionen, aber unterdrücken. Das Bild wirkt deutlich unscharf und das ist gerade bei kleinen Größen wenig hilfreich. Bei einem 45 Grad Winkel, da sind die einzelnen Punkte einer Linie genau um die eigene Höhe und Breite nach rechts oder links versetzt, die Linie wirkt dadurch feiner.

Und das noch zum Schluss: Das Wort Icon kommt übrigens von Ikone, und Ikone kommt von Eikon. Das ist griechisch und bedeutet: Bild.

 

 
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